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Split in Kroatien

Split ist die größte Stadt in Dalmatien und zugleich Kulturmetropole. Die Stadt hat eine 1700jährige Geschichte und bietet zahlreiche kulturelle und historische Denkmäler. Die Innenstadt von Split mitsamt dem Diokletianspalast wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Split war ursprünglich eine griechische Kolonie an der Adria. Im Norden der Stadt liegt die antike römische Siedlung Salona. Das bedeutendste Bauwerk dort ist die zerstörte Arena. Die Keimzelle der heutigen Stadt Split ist der Diokletianspalast: Kaiser Diokletian ließ ihn um 300 erbauen.

Beeindruckendes Labyrinth unterirdischer Räume mit schönem Gewölbe.
Es wird angenommen, dass die unterirdischen Räume von Sklaven bewohnt wurden. Als im Mittelalter im Palast Wohnräume eingerichtet wurden, wurden die Kellerräume als Abladeplatz genutzt. Die ab 1956 frei geräumten Räume besitzen beeindruckend dicke Mauern und ein überraschend harmonisches Gewölbe. Auf Grund der Maueranordnung kann man sich vorstellen, wie die darüber gelegenen kaiserlichen Wohnräume angelegt waren. Der Zentralbereich führt von dem Bronze-Tor zum Peristyl des Palastes. Heute wird in dem Gebäudeteil Kunstgewerbe ausgestellt.

Schönes Beispiel frühchristlicher Architektur.
Die Ende des 8. Jh.s errichtete winzige Kapelle ist ein bemerkenswertes frühchristliches Bauwerk. Rings um das kleine hexagonale Mittelschiff befinden sich sechs halbrunde Apsidialkapellen.

Salona wurde unter Cäsar zu einer großen Stadt. Unter Diokletian besaß die Stadt 60 000 Einwohner. Der wirtschaftliche Aufschwung und das kosmopolitische Klima der Stadt förderten die Entwicklung des Christentums, der seit dem 2. Jh. in der Stadt vertreten ist. Heute sind folgende Sehenswürdigkeiten nicht zu versäumen: die Grabstätte der Manastirine, Grabstätte der Opfer der Verfolgung durch Diokletian; das Museum oder Tusculum, eine hübsche Villa mit zahlreichen wiederverwendeten römischen Architekturelementen; Befestigungsmauer und westliche Stadt mit dem alten bischöflichen Zentrum und einem herrlichen Amphitheater (um 170).

Der römische Tempel wurde im 9. Jh. in eine Taufkapelle umgebaut und besitzt prächtige Taufbecken aus dem 12. Jh.
Um seine Macht zu stärken gab Diokletian vor, von Jupiter abzustammen. Deshalb ließ er diesen Tempel in dem für religiöse Bauwerke reservierten Bereich errichten. Nur dieser Tempel ist bis heute erhalten (bemerkenswert ist die ägyptische Sphynx vor dem Tempel), die Cybele- und Venus-Tempel wurden zerstört. Ende des 9. Jh.s wurde der Tempel in eine Taufkapelle der Kathedrale umgebaut. Die kreuzförmigen Taufbecken beeindrucken durch ihre Größe und ermöglichen ein komplettes Eintauchen der Täuflinge. Sie wurden im 12. Jh. aus Steinen geschaffen, die aus einer frühromanischen Chorschranke (11. Jh.) stammten.

Flaniermeile und beliebter Treffpunkt mit zahlreichen Cafés, wo man Zeitung liest oder die Spaziergänger beobachtet...
Die Einheimischen nennen die Uferpromenade kurz " La Riva ". Der offizielle Name lautet Obala hrvatskoga narodnog preporoda (Uferstraße der nationalen kroatischen Erneuerung). Die Promenade wurde von Marschall Marmont entworfen und im 19. Jh. fertiggestellt. Die mit hohen Palmen gesäumte Flaniermeile, die Café-Terrassen, die zahlreichen Spaziergänger und der Anblick der vorbeifahrenden Schiffe ziehen zu jeder Tageszeit die Massen an. Die Promenade führt zu der sehenswerten Südfassade des Diokletianspalastes.

Das Kloster besitzt schöne Objekte der religiösen Kunst.
Die Kirche des Franziskanerklosters aus dem 15. Jh. besitzt ein schönes venezianisches Polyptichon aus dem 16. Jh., auf dem der Schutzpatron der Stadt, der Hl. Domnius, dargestellt ist, der die Stadt in seiner Hand hält. Anhand dieser Darstellung sieht man, wie die Stadt im 16. Jh. ausgesehen hat. Außerdem besitzt das Kloster eine interessante Sammlung religiöser Kunst.

In der in den 1930-er Jahren von dem berühmten Bildhauer Meštrovic gebauten Villa werden heute seine Werke gezeigt.
Der berühmte Bildhauer Meštrovic (1883-1962) begann mit dem Bau der neoklassischen Villa im Jahre 1931 und zog 1939 ein. Er wohnte jedoch nur zwei Jahre in dem Haus und flüchtete dann vor der italienischen Besetzungsmacht. Im Garten stehen mehrere Skupturen, die interessantesten Werke befinden sich jedoch im Haus. Obwohl der Künstler eher für seine monumentalen Werke bekannt ist, entdeckt man hier intimere Kunstwerke. Bemerkenswert sind die verschiedenen Pietà-Figuren im Erdgeschoss sowie die Leidende Frau (1928) und der Hiob (1946) mit einem schmerzverzogenen Gesicht im Obergeschoss.

Das Museum besitzt wunderschöne Sammlungen mit Objekten religiöser und profaner Kunst, die bei Ausgrabungen in der Umgebung gefunden wurden. Das eindrucksvolle Museum bietet einen Überblick über die Vergangenheit von Split bis zum Hohen Mittelalter. Besonders sehenswert ist das Lapidarium (griechische Stele aus dem 2. Jh. vor Chr., liburnische und römische Stelen), dessen größter Schatz eine Reihe bedeutender Sarkophage ist, z.B. der Sarkophag Phädra und Hippolyt (2. Jh.) 2e s.), der Sarkophag des Guten Hirten und der Sarkophag Durchzug durch das Rote Meer. Bemerkenswert sind auch die beiden großen Mosaiken aus Salona (2.-3. Jh.). In den anderen Ausstellungsräumen werden zahlreiche Objekte in chronologischer Reihenfolge gezeigt.

Auf der hübschen Promenade in Richtung der Spitze der Halbinsel kann der Besucher eine ganze Reihe kleiner Kapellen entdecken.
Die Promenade führt über dem Meer zwischen Zypressen, Pinien, Oleander und Ginster bis zur Spitze der Halbinsel. Unten sehen Sie das Meer, die Fähren auf dem Weg zu den Inseln und die Küstenstraße mit ihren Museen. An dem Weg liegen mehrere kleine Kapellen: die St.-Nikolaus-Kapelle (13. Jh.), die an einem seitlich angebautem Glockentürmchen erkennbar ist, die St.-Bethlehem-Kapelle (14. Jh.) und die St.-Jeremias-Kapelle (15.-16. Jh.). Die Kapelle wurden von Eremiten errichtet, die in absoluter Ruhe meditieren und beten wollten.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite http://www.visitsplit.com/

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